Die Idee

Und am Anfang war das Rad!

Wer hätte denn schon vor gut 100 Jahren zu Zeiten der Hochräder daran gedacht, dass sich irgend- wann einmal ein paar Laktat- Junkies, von den meisten auch als “VERRÜCKTE” bezeichnete, auf ihre Hyperglidelipizaner setzen und tatsächlich irgendwie auf irgendwelchen Routen über die Alpen radeln wollen.

“WER HÄTTE DAS SCHON GEDACHT??”
 


Wie wäre wohl ein Alpencross mit    
diesem Rad                      

 

Die Idee dieser Angelegenheit ist an sich schon einige Jahre älter und stammt nicht unbedingt aus den Gedankengängen einer der beteiligten Personen. Es fühlt sich auch mit Sicherheit nicht jede zivilisierte normal denkende Person, die einen Zeitungsbericht über solch eine Tort(o)ur vereinnahmt, unmittelbar dazu genötigt, dies dann auch im selben oder sogar gesteigerten Umfang durchzuführen.

Nicht so bei den Perzl´s (einer Fahrradbegeisterten Familie - manche Stimmen sagen “A paar Narrische” )! - Was aber überhaupt ned stimmt! (*Bem. der Redaktion)

Eines schönen Sommertages im Jahre 2001 wurde im Garten wieder einmal gemütlich eine Festivität zelebriert, als eine Bike-Zeitung mit dem Aufdruck “MOUNTAINBIKE” zum Mittelpunkt des Geschehens wurde!
Es war eine schon etwas ältere Ausgabe, was aber auch nicht viel machte, denn bekanntlich zählt ja nur der Inhalt. In dieser Zeitschrift war also der bereits oben erwähnte Bericht über 3 verschiedene Möglichkeiten einer ALPENÜBERQUERUNG mit dem Mountainbike niedergeschrieben. Was sich zu Beginn als recht witziges Amüsement darstellte, sollte schon sehr bald als eine richtige Herausforderung gelten. Immer und immer wieder wurde das Heft gewälzt, geblättert und regelrecht zerfetzt, bis dann irgendwann doch mal Ruhe einkehrte.
Aber nicht für sehr lange, denn einer dieser Begeisterten wollte diese Idee nicht als nur ein kurzes Hirngespinst sterben lassen, sondern durch ausgeprägte Fantasie dieser Herausforderung Leben einhauchen. Somit wurde die mittlerweile doch sehr abgegriffene Zeitschrift wieder hervorgekramt.

Durch stetiges Einholen und Sammeln aller möglicher und notwendiger Informationen aus allen zugänglichen Quellen nahm die Sache nach und nach immer mehr Gestalt an.

Schließlich wurde die Route und all die damit verbundenen Einzelheiten über einen langen Zeitraum hinweg (Winter 2001/2002) anhand modernster Techniken und Möglichkeiten durch die beiden Mitteilnehmer und Initial - Zünder “ Jürgen Perzl” und “Franz Perzl (die Lichtgestalten der Lechfelder Bike-Szene) bis ins kleinste Detail ausgearbeitet und geplant!

Woran musste also gedacht werden?

  • ausgedehntes Studium von Fachliteratur
  • Ausarbeitung der Route mittels Kartenmaterial und weiteren notwendigen Utensilien
  • Festlegung der Tagesetappen
  • Erstellung und Schreiben des Roadbooks für die festgelegten Etappen
  • Festlegung und Buchung der Übernachtungsmöglichkeiten
  • Auflistung der allgemein benötigten Materialien (Werkzeug, Ersatzteile u.s.w.)
  • Organisation des Rücktransportes
  • Tests der einzelnen Bike- Komponenten unter härtesten Beanspruchungen
  • und nicht zu vergessen, neben all diesen Tätigkeiten auch noch die eigene Fitness aufrechterhalten bzw. sogar noch Steigern

 

Während der ersten Etappen unserer Alpenüberquerung und nach einer Vielzahl von Pedalumdrehungen kam mir
plötzlich die Idee, diese ganzen Erfahrungen und Erlebnisse in einer kleinen Zeitschrift zusammenzufassen.
 
 So entstand also über unserer ersten Alpencross 2002 die erste Ausgabe des CROSSREPORT.
 
 Nach unserer wiederholten Alpenüberquerung 2003 erschien dann die zweite Ausgabe des CROSSREPORT.
 Im Winter 2003 auf 2004 entschied ich mich aus langer Weile eine Homepage mit all dem bisher vorliegendem
 Material zu erstellen.
 
 So entstand dann
CROSSREPORT.de
 

© 2009 Juergen Perzl